home > Politik > Beleidigung, voll krass real

Beleidigung, real

Bremen, 17.02.2006

Viel wurde in letzter Zeit über Verletzungen religiöser Gefühle gesprochen, bis auf wenige Ausnahmen waren und sind die Mainstream-Medien einhellig der Meinung, man dürfe "um Gottes Willen" keinerlei Kritik an realexistierenden und fiktiven Götzen, Göttern, Päpsten und Propheten üben. Allgemeiner Konsens war und ist die in einen prägnanten Satz zum Ausdruck gebrachte Verzweiflung des Befreiers Schlesiens vom Joch der Scheiterhaufen, Friedrich II. genannt der Große.

"Religion? Ich glaube nicht daran, aber es regiert sich gut damit."

Der homosexuelle Liebhaber des (im besten Sinne) Philosophen Voltaire drückte damit noch Verzweiflung aus. Die vielleicht nicht homosexuellen, jedoch zumindest analfixiert im Sinne W. Reichs sich "hinterfotzig" feige verhaltenden Schreiberlinge und deren Befehlshaber, z.B. die garantiert "dänenfreie" Firma Nestlé, kassieren gut mit der Religion. Aber so wie Nestlé ist jeder "gute" Kapitalist, immer auf der Seite der Faschisten, immer gegen die Freiheit. Auch der Faschismus ist bloß Religion, abgesegnet vom Opus Dei und den Calvinisten.

Der von geldgeilen Faschisten gesteuerte Mob von hitlergrüßenden muslimischen Männern und holocaustfordernden muslimischen Schlitzpissern wird langsam langweilig, die erhoffte Massenbewegung des christlichen Fundamentalismus in Europa bleibt aus, lächerlich beginnen die Krakeeler nach Scheiterhaufen für Menschen, die Intelligenz statt wirre Devotion bevorzugen, zu wirken.

Und jetzt auch noch das:

Neue Folterbilder aus Abu Ghraib, Folter in Guantanamo.

Naja, so ganz ohne Religion ist auch das nicht. Wer Max Weber und seine Analyse der kapitalistischen Ethik kennt, weiß was ich meine.

Auch die anglikanischen Briten und die fundamentalistisch calvinistischen US-Einwohner haben religiöse Motive. Freilich, bis auf gelegentliches den Koran ins Klo zu schmeißen neigen sie kaum zu Verletzungen religiöser Gefühle, dafür wissen sie selbst zu genau, wie gut es sich mit Religion regiert.

Aber real existente Menschen zu demütigen, zu foltern, wie den letzten Dreck zu behandeln, das erlaubt den Briten und US-Faschisten ihre Religion, ja, das befiehlt sie ihnen sogar. (sonst würden sie es ja nicht tun, nicht wahr, Herr Alkoholkranker, Mr. Bush? Nicht wahr, Frau "Deutschland hat kein Recht auf Demokratie"- Pfaffentochter Merkel?)

Aber wen interessieren schon echte Menschen? Die Sau-Die's nicht, äh, die Saudis nicht, die ach so arischen Iraner nicht und sonst auch niemanden.

Alle Regime der Welt sind einer Meinung mit den US-Faschisten: die Bilder von Demütigungen, die Berichte der UNO, die sind "unschön"; was wohl bedeutet, dass das Geschehen selbst als schön gesehen wird; nur "kommt es leider uncool rüber" wie die sprachfähigen unserer Jungendlichen sich ausdrücken würden...

Echte lebendige Menschen beleidigen, erniedrigen, foltern, das geht schon okay, null Problemo.

Aber wehe einer malt den Propheten!

Dann werden sogar DEUTSCHE Kirchenmänner böse... vorher nicht... Besser wäre es, sie hielten ganz ihre Fresse, für immer!

 


URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/beleidigung.htm

 

zurück nach oben

 

Macht uns reich! Schenkt uns Geld!

 


Christian Wetter 12.02.2006

 
Kostenloser Besucherzähler
 
   
zurück