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Bilderverbot und Islam |
Bremen, 12.02.2006. ergänzt am 21.02.2006 | |
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Lesenswert: Leserbrief von Dr.phil.Almir Ibric aus Wien zu diesem Artikel
(Mohammed in einer historischen Darstellung, vermutlich Teil der Handschrift "Die Apokalypse des Mohammed", ca. 1436 n. Chr. in Herat, Afghanistan angefertigt, Eigentum der Bibliotheque Nationale, Paris) Extremistische Fundamentalisten muslimischer Provenienz weltweit sind in Aufruhr geraten, weil es ein paar Karikaturen gibt, in denen der Prophet Mohammed bildlich dargestellt wird. Islamische Geistliche aus Dänemark tourten durch die islamischen Länder und präsentierten Bilder, in denen der Prophet als Schwein, als Kinderficker und als Tierficker dargestellt wird. Diese Bilder, so behaupteten diese Geistlichen willentlich wahrheitswidrig, seien von der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht worden. Dass diese Behauptung eine hinterhältige Lüge ist, kann den harmlosen und überwiegend wirklich lustigen Original-Cartoons entnommen werden, die zum Beweis der Unschuld der dänischen Zeichner auch im Statt-Netz im Artikel "Religion und Satire" dokumentiert werden. Da sie nun auch schon in den im Konflikt eher feige beschwichtigtenden Massenmedien zweifelsfrei der Lüge überführt wurden, gehen die fundamentalistische Geistlichkeit und ihre Agenten dazu über, von einer Verächtlichmachung religiöser Gefühle schon allein durch die bildliche Darstellung des Propheten zu faseln. Der Koran, so wird in Talk-Shows, Leitartikeln und Bundestagsreden von den Agenten des Fundamentalismus behauptet, verbiete die bildliche Darstellung von allem und jedem, erst recht die des Propheten. Einige dieser extremistischen Geistlichen und ihrer Agenten gehen gar so weit, das deutsche Strafrecht ins Gespräch zu bringen. Da der Koran es verbiete, den Propheten bildlich darzustellen, handele es sich bei den Karrikaturen um die auch nach deutschen Recht strafbare Gotteslästerung, d.h. die Verächtlichmachung religiöser Gefühle im strafrechtlichen Sinne. Einmal davon abgesehen, dass der Koran wohl kaum als Rechtsgrundlage der bundesdeutschen Gesetzgebung anerkannt werden kann, da Artikel 20 des Grundgesetzes vorschreibt, dass die BRD ein sozialer und demokratischer Bundesstaat ist, und genau jener Artikel des Grundgesetzes sehr zum Leidwesen der Fundamentalisten und ihrer Agenten die BRD eben nicht als islamischen Gottes-Staat definiert, stellt sich die Frage, ob ein solches Bilderverbot in der Religion des Islam überhaupt existiert. Da ja weiter oben schon deutlich wurde, wie perfide und hinterhältig die extremistische Geistlichkeit lügt, schauen wir mal nach, ob und wo im Koran das Bilderverbot überhaupt existiert. Um es kurz zu machen, ich habe den Koran in den letzten Tagen von vorne bis hinten gelesen, sicherheitshalber zweimal. Das oft beschworene Bilderverbot habe ich an keiner Stelle gefunden. (Nebenbei fand ich auch keine Vorschrift darüber, dass jungen Mädchen der Genitalbereich verkrüppelt werden müssten, was ja in vielen Ländern mit dem Hinweis, der Koran fordere dies, durchgeführt wird. Massendemos gegen diese Genitalverstümmelung werden von den Moslems nicht organisiert.) Da es aber nun mal so ist, dass der Koran nach islamischer Überzeugung die schriftliche Überlieferung der durch den Erzengel dem Mohammed offenbarten Religion ist, kann auch nur und ausschließlich der Koran wesensbestimmend für das religiöse Empfinden der Muslime sein. Da der Koran aber nun mal kein Bilderverbot kennt, kann sich durch bildliche Darstellung des Propheten auch niemand in seinen religiösen Empfindungen gestört fühlen. Da es nun erwiesener Maßen kein Bilderverbot im Koran gibt, erübrigt sich fast schon der Hinweis darauf, dass religiöse Vorschriften nach normalem menschlichen Ermessen nur für diejenigen gelten, die in religionsmündigem Alter aus freien Stücken einer Religionsgemeinschaft beigetreten sind, und dass es nicht die Aufgabe eines Staates sein kann, mit seinem Gewaltmonopol durchzusetzen, dass die Regeln eines betimmtes weltanschaulichen Vereines auch für Nichtmitglieder als verbindlich gelten... (Auch fromme Katholiken hören das ungerne.) Auch sei darauf hingewiesen, dass es unter dem nach christlicher Zeitrechnung 1050-58 amtierenden Fatimiden-Wesir Yazuri einen regelrechten Malerwettstreit gab, der den Kunsthistorikern unter der Leserschaft sicherlich noch aus dem Studium bekannt sein dürfte. Leider gibt es kein Gesetz das den fundamentalistischen Geistlichen aller Couleur und ihren Agenten das Lügen und die Beleidigung des Verstandes verbietet.
Tipp 1: Respekt vor Respektlosen? (externer Link, Der Standard <inzwischen von der Standard-Redaktion aus Gründen der Antipathie gegen die Freiheit zensiert>) Tipp 2: historische Darstellungen Mohammeds in der islamischen Kunst (externer Link, home.twcny.rr.com) Tipp 2: http://de.wikipedia.org/wiki/Taqiyya (Taqiyya, die Kunst des Lügens, eigentlich nur erlaubt bei Unterdrückung, wird offenkundig heutzutage sehr kreativ ausgelegt und gehandhabt.) Im Gegensatz zu lustigen Bildchen wird das Antreten militanter Moslems mit Hitlergruß nicht als Beleidigung der Religion gesehen.
Aber obiges hat ja Tradition:
(Der Großmufti mit seinem Führer) Ohne Kommentar, die Eindrücke vom Frauenblock:
Was angeblich noch alles keine Beleidigung religiöser Gefühle ist und wogegen es nie laute Massendemonstrationen von Muslimen geben wird:
Aber nicht nur die gezeigten, außerhalb Deutschlands aufgenommenen Bilder beweisen, welche furchtbaren Folgen die Religiösität hat. Mitten in Deutschland kann mindestens ebenso furchtbares geschehen, wenn Menschen in die Fänge der bis heute immer noch nicht verbotenen Katholiken geraten. 30 Jahre nachdem Anneliese Michel von den Katholiken während 15 qualvollen Monaten zu Tode gefoltert wurde, bildet die nie zur Rechenschaft gezogene katholische Kirche auf Befehl von Papst Ratzinger tausende Folterknechte, sogenannte Exorzisten aus, um abertausende weitere dieser abscheulichen Verbrechen zu begehen. http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=757&sid=138 (inzwischen Anno 2006 - der Pupst (ein Ex-Hitlerjunge) weilt in Polen - vom Server gelöscht und auf allgemeine Tagesansage umgeschaltet) http://www.wdr.de/tv/diestory/060327.phtml (so lala) http://de.wikipedia.org/wiki/Exorzismus http://de.wikipedia.org/wiki/Maricica_Irina_Cornici Wer über den Schrecken in den islamistischen Ländern klagt und fordert, alle Muslime aus Deutschland abzuschieben, muss sich fragen lassen, wann und wo er aufgrund der Schreckenstaten, die Katholiken in Deutschland begehen, die längst überfällige Abschiebung aller Katholiken in den Vatikan-Staat gefordert hat. Ich jedenfalls fordere wegen der in Deutschland geschehenen Verbrechen in erster Linie das Verbot der katholischen Kirche und die konsequente Abschiebung der katholischen Rädelsführer und derer Unterstützer in den Vatikan. Denn wer auch immer in Deutschland Verbrechen im Namen egal welcher Religion begeht, hat hier nichts zu suchen, das gilt für Katholiken ebenso, wie für "Ehrenmörder" und andere. "Es ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist" (Voltaire) Und dann, bittschön, aus Anlass der aktuellsten Renovierung des vorliegenden Artiukels schaun's auch mal hier: Der phophorgrüne, nachtleuchtende Würfel
Lesenswert: Leserbrief von Dr.phil.Almir Ibric aus Wien zu diesem Artikel
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Macht uns reich! Schenkt uns Geld!
Christian Wetter 12.02.2006 |
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