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Niederlande: die Rückkehr des KZ |
Bremen, 21.01.2006
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Da immer mehr junge Menschen auf die Perspektivlosigkeit des kapitalistischen Systems mit berechtigten Widerstand gegen das plutokratische System reagieren, hat sich die holländische Regierung etwas besonderes einfallen lassen. Da es in den hyperproduktiven spätkapitalistischen Gesellschaften nie wieder genug Erwerbsarbeit für alle geben wird und sich die Jugendarbeitslosigkeit bei 40 % einpendelt, muss zum Schutz der Bonzen mit besonderen Mitteln reagiert werden, denkt man in Holland. Die Lösung ist so einfach wie bekannt aus der Geschichte, man steckt die Menschen ins KZ. In der Sprachwahl sind die holländischen Politiker etwas vorsichtiger als es SPD und DDP in Deutschland waren, als sie ab 1921 die ersten Konzentrationslager in Preußen einrichteten, sie nennen die geplanten KZ nach chinesischem Vorbild "Umerziehungslager". Hans de Boer von der militärisch bezeichneten "Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" wird bei seinen KZ-Plänen von allen großen holländischen Parteien unterstützt, so wie ja auch Domenicus (DDP) und Carl Severing (SPD) bei ihrer Einrichtung der KZ in Deutschland von allen großen Parteien bedingunslos unterstützt wurden. "Ich weiß, daß es nichts
anderes geben wird, als diese Zusammengedrängten, weder wirtschaftlich
für uns erfreulichen noch politisch ganz unbedenklichen Mengen von
Ostjuden, diese unglücklichen Leute, die in den elendsten Verhältnissen
zusammenleben, auf die Dauer in den großen Städten nicht zu
dulden (...) Was die unerwünschten Elemente der Ostjuden betrifft,
so stehe ich bereits in Verhandlung. Ich bin der Ansicht, daß auf
die Dauer nichts übrig bleiben wird, als die von ihnen besonders
heimgesuchten Städte zu evakuieren und sie in irgendwelche Konzentrationslager
zu überführen." Man fragt sich, ob die Holländer etwas anderes als stinkenden löchrigen Käse im Kopf haben, denn hätten sie ein funktionierendes Gehirn im großen Hohlknochen auf den Schultern, so wüßten sie aus der Geschichte, was aus den von Linksliberalen und Sozialdemokraten in Deutschland 1921 eingeführten Konzentrationslagern schließlich wurde. Oder haben die Wohnwagenkutschierer vergessen, dass 1932 die Konzentrationslager in Deutschland schon so bekannt und beliebt waren, dass Adolf Hitler und seine NSDAP im Wahlkampf für die Reichstagswahl im Januar 1933 mit dem Verprechen deutlich mehr Konzentrationslager als bisher einzurichten, die populistische Stimmung zu ihren Gunsten nutzen konnten? Daß Hitler sein Wahlkampfversprechen, deutlich mehr Konzentrationslager einzurichten, in vollem Umfang eingehalten hat, ist der Welt außerhalb Hollands in furchtbarem Gedächtnis geblieben. Wollen die Holländer so in der Geschichte dastehen, wie wir Deutsche noch heute dastehen? Obwohl die KZ seit 1921 allen Deutschen bekannt waren, obwohl Hitler mit der Forderung nach noch mehr KZ einen populistischen Wahlkampf führte, der bis ins kleinste Dorf reichte, will niemand etwas gewußt haben... Einen Hinweis auf die niederländische Nationalhymne kann ich mir denn doch nicht verkneifen, "Wilhelm von Nassau bin ich von deutschem Blut" heißt es da übersetzt, aus oben geschildertem kann man folgern, dass die Holländer beschlossen haben, die deutschesten Deutschen zu sein, und vermutlich auch noch ganz besonders stolz darauf sind... Meine kleine Option des Protestes ist die, keinerlei holländische Produkte mehr zu kaufen, denn ein Volk, dass mit allen Mitteln die Grauen der Vergangeheit wiederholen will, hat kein Recht darauf, dass irgendjemand dessen Schundprodukte erwirbt, sollen sie doch auf ihrem geschmacksneutralen Käse und den garantiert aromafreien Tomaten sitzenbleiben.
Tipp: Integration durch Anpassung?
URL dieses Artikels: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/holland_kz.htm
Macht uns reich! Schenkt uns Geld!
© Christian Wetter 21.01. 2006 |
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