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Die kriminelle Junkerbrut

Bremen, 15. 07. 2006

Die wie allseitig bekannt von verfassungsfeindlichen Wirtschaftsverbänden und dem dubiosen Bundesnachrichtendienst kontrollierten Massenmedien können in der durch ihr Wirken sterbenden Republik nun mal nicht anders, als ständig Hetzkampagnen gegen abermillionen von Arbeitslosen und Geringverdienern zu betreiben.

Zu allen Erntezeiten wird die Mär von den faulen Arbeitslosen als Dauerberieselung auf die entnervte Öffentlichkeit gestalkt. Im Marketing nennt man dieses Vorgehen in manchen Kreisen auch "Penetrieren". Penetrant riecht es schon, was da an Lügen und Volksverhetzung aus den menschheitsfeindlichen Schundredaktionen hervorkriecht wie die stinkenden Ratten aus ihren Löchern zu Zeiten der Pest.

Arbeitslose wollen nicht für 3,60 € brutto Stundenlohn aufs Feld? Da hetzt der von Drecksfaschisten bezahlte Schmierenblätterwald natürlich gegen die Arbeitslosen, bestürzte Junker kommen zu Wort, die mit diesen "Parasiten" fertig sind. Die Angst in den Augen der feisten Junker ist deutlich zu sehen, die Angst, bei höheren Löhnen nicht jedes Jahr eine nagelneue Luxuskarosse Marke Bonzenschleuder mit heizöltauglichem Motor kaufen zu können.

Wie ein Mensch sich von der Arbeit weniger Monate bei Löhnen von 3,60 € und oft noch weit darunter für das ganze Jahr ernähren kann, interessiert die Nazi-Presse nicht, der "arme" Großgrundbesitzer, der seine Bonzenschleuder womöglich zwei Jahre lang fahren muss, bis es für eine neue reicht, hingegen schon. Denn wozu ist man Junker, wenn nicht dafür, auf Kosten der EU-Subventionen und der Sozialkassen parasitierend zu schmarotzen? Wozu Löhne zahlen, wenn doch die Sozialämter und ARGEN den Landarbeitern mit Hartz IV unter Arme greifen können, um schlimmere Hungersnöte auf dem Lande zu mildern?

So wie immer ist die faschistische Bonzenpresse nur an der Erniedrigung der Erwerbslosen und Geringverdiener sowie der Bereicherung der Bonzenbrut auf Kosten der Allgemeinheit interessiert.

Daß ein Junker, der Löhne unter 10,- € netto zahlt ein schmarotzender Parasit ist, ist allen denkenden Menschen klar, stumpfen und hirnlosen Menschheitsfeinden nicht. Daß ein Junker, der Löhne von 5,- € brutto, 3,- € brutto oder oft noch weniger zahlt, sich angesichts der milliardenschweren EU-Subventionen des Subventionsbetruges schuldig macht, daß auch der Verdacht des Straftatsbestandes der kriminellen Konkursverschleppung erfüllt sein dürfte, versteht sich von selbst, denn wie kann ein Junker bei solchen Subventionen in Schwierigkeiten sein?

Abertausende deutsche Saisonarbeiter schuften jedes Jahr auf den Feldern des zivilisierten Auslandes, in dem Mindestlöhne gezahlt werden, die das doppelte bis dreifache dessen betragen, was die kriminelle Junkerbrut zu zahlen bereit ist. Kein Hof im zivilisierten Ausland geht an den Mindestlöhnen kaputt oder hat auch nur die geringsten Wettbewerbsnachteile durch menschenwürdige Löhne.

Es ist an der Zeit, daß die Menschen auf das pfeiffen, was die Faschistenpresse ihnen vorlügt und die Junker von Land und Höfen der Allgemeinheit verjagen. Es ist an der Zeit, daß die Junkerbrut nebst den faschistischen Schundschreiberlingen der Massenpresse zu den verdienten lebenslangen Haftstrafen verurteilt wird und in den Gefängniswerkstätten mal das Arbeiten lernt. Schmarotzt haben diese Parasiten schon genug, weg mit dem Pack!

Tipp 1: Oh, du schöne Spargelzeit (Stattnetz-Artikel vom 07.05. 2005)

Tipp 2: Versailler Vertrag und Arbeit (Stattnetz-Artikel vom 23.02. 2004 - Hungerlöhne à la Landwirtschaft sind ein Verstoß gegen geltendes Völkerrecht)

Tipp 3: Wem gehört das Kapital? (Stattnetz-Artikel vom 10.06.2005)

Tipp 4: Der BND und das Altpapier (Stattnetz-Artikel vom 26.05. 2006)

Tipp 5: Von Werwölfen und anderen (Stattnetz-Artikel vom 23.07.2005)

Tipp 6: Fußball, Zonen-Geli und die Hände zum Himmel (Stattnetz-Artikel vom 30.06. 2006)


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© Christian Wetter 15. 07. 2006

 
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