home > Politik > Eine Zensur findet nicht statt...
 
Eine Zensur findet nicht statt...

Bremen, den 26.08.2005

Hinweis vom 08.09.2005: Inzwischen hat das Oberverwaltungsgericht Münster den WDR dazu verurteilt, den Spot der APPD unzensiert auszustrahlen, was auch geschehen ist. Mehr dazu im Artikel: Eine Schande für Deutschland...

Hinweis vom 12.09.2005: Inzwischen ist Telepolis hinter das "Geheimnis" des Spots gekommen: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20916/1.html

Ende der Hinweise

Können Sie sich noch daran erinnern? In jenem Buch, das man anläßlich des Schulabgangs überreicht bekam, damit man es nicht vorher kannte, und welches sich Grundgesetz nennt, stand doch mal ein Satz: "Eine Zensur findet nicht statt".

Stand da tatsächlich mal drinnen, vermutlich steht es da immer noch; aber wen in unserem Land interessiert schon noch das Grundgesetz? Eigentlich doch niemanden, selbst Unpersonen des öffentlichen Lebens, die unverblümt in aller Öffentlichkeit behaupten, Deutschland habe kein Recht auf Demokratie, dürfen als sprechender Hosenanzug Kanzlerkanditatin der CDU/CSU werden...

Kein Wunder also, dass sich auf Seiten der Verantwortungsträger niemand mehr daran erinnern mag, dass da im Grundgesetz was davon steht, dass es keine Zensur gibt... Wer schon kein Recht auf Demokratie hat, hat umso mehr Anspruch auf gründliche Zensur.

Heute ungefähr um 17.45 sendete der WDR als Mitglied der ARD den zensierten Wahlwerbespot der APPD, der anarchistischen Pogopartei, die für sich selbst den Anspruch erhebt, die einzige Partei zu sein, welche die Interessen des Lumpenproletariates vertritt.

Der WDR weigerte sich, seiner Pflicht nachzukommen, den Originalspot zu senden. Die APPD prangerte in diesem Spot die Verwahrlosung der Menschen durch das in Deutschland herrschende System an, wies darauf hin, dass es in diesem Land Menschen gibt, die durch Hunger gezwungen sind, Hundefutter zu essen, die am Alkoholismus leiden und Gewalt als prägende Grunderfahrung erleiden und reproduzieren.

Der WDR hält die Darstellung des Lebensalltags von Millionen von Opfern des Systems für Jugendgefährdung.

Ausgestrahlt wurde nur eine zensierte Fassung mit weitgehend ausgeblendeten Bildern, die immerhin noch mit textlicher Beschreibung der Zensurgründe, wie der WDR sie angab, versehen waren.

Die offen antidemokratisch auftretende CDU/CSU darf ihren verdummenden Müll unzensiert im WDR senden, Nazi-Parteien dürfen ihren Schrott mit Beihilfe des WDR über das arglose Publikum ergießen.

Lediglich fundamentale Kritik an der Realität dieses Landes darf nicht gesendet werden!

Aber machen Sie sich selbst ein Bild!

Auf der Sonderseite der APPD können Sie sich die unsenzierte Fassung des Wahlspots herunterladen: http://www.appd.de/wahlspot.php

Hier finden Sie die Begründung des WDR für seine Zensur: http://www.appd.de/wahlspot/wdr_ablehnung.php

Hier nun die erhellende Entgegnung des Wahlkampfleiters Karl Nagel: http://www.appd.de/wahlspot/antwort_an_wdr.php

Mittlerweile lehnt auch der Regime-Sender ZDF die Ausstrahlung des APPD-Wahlwerbespots ab.

Hier das diesbezügliche Schreiben des ZDF: http://www.appd.de/wahlspot/zdf_ablehnung.php

Die Antwort der APPD an das ZDF finden Sie hier: http://www.appd.de/wahlspot/antwort_an_zdf.php

Mittlerweile sah sich die APPD gezwungen, gerichtliche Schritte gegen WDR und ZDF einzuleiten.

 

Die nächsten Sendetermine für den APPD-Wahlkampfspot sind:

ZDF: 01.09.2005 17:10 Uhr

ARD: 05.09.2005 22:25 Uhr

ZDF: 12.09.2005 21:40 Uhr

 

 

Nebenbei sei noch der Besuch einer von der FDP betriebenen Homepage zwecks Milieustudien empfohlen: http://www.bekifft-ficken.de

Junge Liberale aus Schleswig-Holstein hatten mal den nachvollziehbaren Slogan "Lieber bekifft ficken, als besoffen fahren". Wieso finde ich das nachvollziehbar? Ganz einfach, es mir niemand bekannt, der mit 200 km/h bekifft in eine Menschenmenge oder gegen einen Baum gefickt hat... Die Historie lehrt überdies, dass auch die Gattinnen bayrischer Ministerpräsidenten besser an manchen Tagen bekifft gefickt hätten...

Nebenbei: im Vergleich zum öffentlichen Alkoholismus bayerischer Politiker waren die Chaostage der Punk-Szene spröde Versammlungen einer übernüchterten Abstinenzlersekte...

Gehören Unionspolitiker in und außerhalb Bayerns sowie deren Wähler und Anhänger eindeutig zur Pogo-Rasse der Gewalttäter, deren Unterbringung in ummauerten GEPs (Gewalterlebnisparks) der vom begrüßenswerten Pogo-Rassismus getragene Balkanisierungsgedanke der APPD fordert, so scheint es wie gesehen unter den FDP-Mitgliedern ud Anhängern durchaus Angehörige der Pogo-Rasse der asozialien Parasiten zu geben, die ihr Leben lieber im genüsslichen Hedonismus verbringen statt sich durch fremdbestimmte Arbeit oder gar Gewalttätigkeit das viel zu kurze Leben zu versauern.

Für die Pogo-Rasse der asozialen Parasiten sieht der Balkanisierungsgedanke die APZ, die "asoziale Parasiten-Zone" vor, in der genüsslich dem Lustprinzip gefrönt wird.

Die Existenz einer weiteren Pogo-Rasse soll hier nicht verschwiegen werden, es handelt sich dabei um die "Leistungswilligen", Leute, denen es über alles geht, den ganzen Tag zu schuften, Anordnungen zu empfangen, zu rackern wie blöde, selbst wenn es keinen Lohn mehr gibt. Meiner Einschätzung nach dürfte sich diese Pogo-Rasse eher unter den Mitgliedern und Anhängern von SPD/WASG/Linkspartei etc. befinden. Ein friedliches Miteinander ist auch mit dieser Pogo-Rasse kaum möglich, ihren eizigen Genuss zieht sie aus "Arbeit", Angehörige dieser Rasse schuften auch für 3,- Euro und weniger pro Stunde. Das friedliche Zusammenleben mit dieser Pogo-Rasse wird meiner Einschätzung vor allem dadurch beeinträchtigt, dass in durchmischter Gesellschaft die Leistungswilligen zwar jederzeit hellauf begeistert sind, sich Gewalttätern unter zu ordnen und sich für deren Wünsche sogar liebend gerne tot arbeiten, es aber partout nicht leiden können, wenn Angehörige der Pogo-Rasse der asozialen Parasiten von der aus reinem Lustprinzip erbrachten Arbeit der Leistungswilligen profitieren. Die Leistungswilligen räumen zwar ein, ohne Arbeit nix mit sich anfangen zu können, sie gestehen auch gerne, dass sie aus Angst vor Gewalttätern zudem auf jedes weitergehende Menschenrecht verzichten, da sie lieber auf Lohn verzichten und keinerlei Forderungen entwickeln, als sich der Konfrontation mit ihrem zur Rasse der Gewalttäter gehörendem Chef zu stellen. Für andere arbeiten sie gerne, so lange sie nur damit rechnen dürfen, ordentlich was auf die Fresse zu bekommen.

Alle drei Pogo-Rassen handeln also aus hedonistischen Motiven, die Leistungswilligen brauchen es, einfach irgendetwas - egal ob sinnvolles oder sinnloses - zu arbeiten, die Gewalttäter lieben es, sich abzumurksen, und die asozialen Parasiten haben eben Spaß an der Lust.

Um zu verhindern, dass die strukurell sado-masochistische Valenz zwischen den beiden Pogo-Rassen Gewalttäter und Leistungswillige nicht zum Schaden der Gesamtgesellschaft in eine perverse Orgie aus Gewalt und Sklaverei abgleitet, halte auch ich die Unterbringung der Pogo-Rasse der Leistungswilligen in der SBZ, der sicheren Beschäftigungszone, für angebracht.

Auch wenn dieser Gedanke so wohl noch nie formuliert wurde, aber die Unterbringung der Leistungswilligen in der SBZ erscheint als einzige Möglichkeit, dass sie, wenn auch evtl. gegen ihren eigenen Willen, wenigstens soweit von den Früchten ihrer Arbeit profitieren, dass sie am Leben bleiben; dies wäre langfristig nicht gesichert, wenn man ein zu enges Miteinander der Rassen "Gewalttäter" und "Leistungswillige" dulden würde, denn die Gewalttäter würden den Leistungswilligen auch das zum Leben unbedingt notwendige entreißen.

Aus dem Dargelegten geht recht klar hervor, dass es zur Balkanisierung Deutschlands im Sinne des Pogo-Rassismus keine Alternative gibt.

Ich danke dem Westdeutschen Runkelfunk dafür, dass er mit seiner ängstlichen Zensur das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die kleine Partei APPD lenkte und deren interessanten Thesen damit unfreiwillig einen weiteren Bekanntheitsgrad sichert.

Empfohlen sei an dieser Stelle ein Beitrag aus dem Telepolis-Forum (externer Link) bezüglich eines dort publizierten Artikels zum Wahlspot der APPD. Der Zensur des WDR-Intendanten wird kurzerhand mal die Realität im ach so schönen Teutschland gegenübergestellt.

Mehr über die alltägliche Realität in der BRD: Tod und Sozialamt

Da ein Argumemt des WDR lautete, der Spot würde SadoMaso-Szenen darstellen, und auch die BILD-Zeitung sich deshalb echauffierte, hier mal ein aktueller Link, wie die BILD-Zeitung tatsächlich zu SadoMaso steht: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2005/09/11/mode__new__york/mode__new__york.html

 


URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/keine_zensur.htm

 

zurück nach oben

 

Macht mich reich! Schenkt mir Geld!

 


© Christian Wetter 26.08.2005

 
Kostenloser Besucherzähler
 
   
zurück