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Nur eine Glosse?

Montenegro: Vorbild für Bremen!

Bremen, 22.05.2006

Mit 55,4% der abgegebenen Stimmen haben die Montenegrinerinnen und Montenegriner sich mit knapper Mehrheit für den Austritt Montenegros aus dem Staatenbund Serbien-Montenegro und die Ausrufung einer eigenen Republik entschieden. Europa hat, sobald diese Staatsgründung wie zu erwarten von der EU anerkannt wird, einen Kleinstaat mit rund 600.000 Menschen und ohne nennenswerte Infrastruktur mehr. Trotz recht mangelhafter Infrastruktur scheinen ja sowohl die Bewohner Montenegros als auch die EU überzeugt zu sein, dass ein eigener Kleinstaat Montenegro aus eigener Kraft wirtschaftlich lebensfähig ist.

Beim Vergleich mit der maroden Bunderepublik Deutschland wird schnell deutlich, dass auch diese sich peu à peu auflösen sollte.

Nehmen wir das Beispiel Bremen und sehen, wie Niedersachsen und die BRD jene Region Bremen, die das höchste Wirtschaftswachstum innnerhalb der EU hat kaputtschmarotzen.

Abermillionen Euro werden von Bremen in die Schaffung von Arbeitsplätzen investiert, die hochattraktiv für Gastarbeiter aus dem umliegenden investitionsunwilligen Niedersachsen sind. Aus dem wirtschaftlich und kulturell zurückgebliebenen Niedersachsen pendeln gut 100.000 Arbeitskräfte täglich nach Bremen hinein und nur knapp 25.000 Bremer Entwicklungshelfer hinaus nach Niedersachsen, wobei Niedersachsen ohne die Bremer Entwicklungshelfer wohl gänzlich untergehen müsste. Da das Land Bremen lediglich etwa 50.000 offizielle Arbeitslose vorweist, resultiert daraus ein erheblicher Arbeitsplatzüberschuss der boomenden Bremer Wirtschaft.

Schmarotzender Nutznießer dieser enormen Leistungsfähigkeit Bremens ist jedoch das zurückgebliebene Land Niedersachsen, welches auf der Grundlage der Steuergesetzgebung der maroden Bundesrepublik Deutschland die kompletten Lohnsteuern für den Pendlersaldo für's faule Nichtstun kassiert.

Es sei mir der etwas derbe Sprachgebrauch verziehen, doch haben es die dekadenten Bundespolitiker zur Alltagssprache gemacht, von Schmarotzern und Parasiten zu reden, und um für die Masse verständlich zu bleiben, muss sich die Presse der Alltagssprache bedienen.

Der vom Land Niedersachsen und der BRD wegschmarotzte Anteil an der Bremer Wirtschaftskraft ist so hoch, dass das Land Bremen in existenzbedrohende Finanznot getrieben wird. Wohlgemerkt, beim Land Bremen handelt es sich um die Region innerhalb der EU, die das höchste Wirtschaftswachstum aller europäischen Regionen vorweist!

In seiner Rede zur Einbringung des Doppelhaushalts 2004/2005 vor der Bremischen Bürgerschaft bezifferte Finanzsenator Dr. Ulrich Nußbaum den rechnerischen Verlust Bremens auf 687 Millionen EURO pro Jahr!

Um die für Bremen typische Kultur von Demokratie und bürgerschaftlichem Engagement vor dem Untergang und der Zwangsassimilierung an die eher faschistoide "Führerschaftskultur" (Das Land Niedersachsen hat u.a. ein Konkordat mit einer religiösen Gruppe, die bis heute nicht revidierte, Adolf Hitler als Gott anzubeten) der zurückgebliebenen Niedersachsen zu bewahren, muss das Land Bremen umgehend aus der Bundesrepublik Deutschland austreten.

Nur wenn Bremen es schafft, dem Vorbild Montenegros folgend einen eigenen Staat zu gründen und aus der BRD auszutreten, werden dieses blühende Land Bremen und seine Demokratie erhalten bleiben!

Für eine freie Republik Bremen!

Tipp 1: Zitat: "Wir sind aus eigener Kraft überlebensfähig, wenn wir faire Regelungen haben, dass die Steuern, die wir erwirtschaften, uns nicht weggenommen werden. Wir können sogar mit unserem Steueraufkommen ohne die Bundesregierung auskommen. Wir sind ein vitaler Teil der Bundesrepublik und kein schwacher Teil! Uns werden Steuern weggenommen, das ist unser Problem, nichts Anderes. Länderneuregelung, das ist etwas Unhistorisches. Das ist, wie wenn man sagen wollte, "erst mal müssen wir euch umbringen und neu organisieren, bevor wir hier wieder vernünftig miteinander umgehen". Wir sind über eine historische Entwicklung in dieser Lage. Wir sind Gründer der Bundesrepublik, die Bundesrepublik ist nach uns entstanden, wir waren eher da und wir fühlen uns in Europa gut. Wer kommt in Europa auf die Idee, dass die Kleinen wegkommen? Luxemburg ist halb so groß wie Bremen und ist Nummer Eins in Europa, wer will den Luxemburger sagen "ihr seid zu klein, mit euch können wir nicht mehr…" Zitatende - zitiert wird der damalige Bremer Oberbürgermeister Henning Scherf am 18.2.2005 im Interview mit dem Deutschlandradio, Quelle: http://www.dradio.de/dlr/sendungen/tacheles/349012

Tipp 2: Zitat: "Die Freireligiösen leben zum Teil von Kirchensteuern, die die staatlichen Finanzämter für sie einziehen, zum Teil aus einem Staatsvertrag mit dem Land Niedersachsen, den der Nazi-freundliche SPD-Ministerpräsident Georg Diederichs auf Betreiben des Nazi Dietrich Bronder (dieser war zeitweise SPD-Parteisekretär, dann Bundesgeschäftsführer des BFGD) und des freireligiösen niedersächsischen SPD-Sozialministers und späteren Bundesvorsitzenden der "Arbeiterwohlfahrt" Kurt Partzsch mit der Sekte 1970 abschloß. Millionen an Staatsgeldern sind seither aus dem niedersächsischen Landesetat als staatliche Alimentierung an die Freireligiösen geflossen, auch unter Ministerpräsident Gerhard Schröder, als die ideologische Ausrichtung der Sekte bereits öffentlich diskutiert wurde und sie sich bereits wieder offen zu ihren nationalsozialistischen Vordenkern bekannte. Das Geld fließt immer noch." Zitatende, zitiert aus: '60 Jahre nach der "Kristallnacht": Nischen-Nazis mit Staatsgeld' von Peter Kratz, Quelle: http://home.snafu.de/~bifff/alt1.htm

Tipp 3: Uni Göttingen: Das Ende der freien Lehre - In sieben Gräbern rotiert es (Stattnetz-Artikel vom 10.12.2005)

Tipp 4: Das Soldatenkraftwerk (ein Beispiel wie marode die Eliten-BRD in kultureller und intellektueller Hinsicht schon ist - ein Grund mehr, aus der BRD auszutreten)

Tipp 5: Von Werwölfen und anderen (Stattnetz-Artikel über mögliche Hintergünde "etablierter" Nazis in der BRD, vom 23.07.2005)


URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/montenegro_bremen.htm

 

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© Christian Wetter 22.05.2006

 
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