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Paris 2007
Feuer und Flamme für's Patriarchat

Bremen, 28. 11. 2007

Nehmen wir mal an, in den Vororten von Paris würden jugendliche Frauen den bewaffneten Kampf gegen den Faschismus aufnehmen und ihre Waffen gegen alles richten, was kapitalistisch, nationalistisch und sexistisch ist.

Oups, in den Vororten von Paris greifen Jugendliche zu den Waffen. Allerdings männliche Jugendliche. Zwei von ihnen waren auf einem Minimotorrad ohne Beleuchtung nachts mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als zwar kein Dreirad, aber ein Polizeiauto ihnen die nationale Vorfahrt nahm.

Da es sich bei den Polizisten um Eingeborene handelte, welche die Uniformen eines Staates trugen, in dem seit 1905 auf entscheidendes Betreiben des Grand Orient de France Religion und Staat getrennt sind und in dem Frauen wählen und sich scheiden lassen dürfen, in dem die Arbeiterklasse ihre Forderungen stellen und durch Streiks durchsetzen darf, waren für die jungen muslimischen Männer des Vorortes die "Schuldigen" bald festgestellt. Die Bullenschweine. Das erforderte Sühne-Opfer.

Für einen Staat einzutreten, der das politische Streikrecht kennt, das Recht auf Generalstreik gar, in dem Frauen unverhüllt auf die Straße dürfen, in dem Eigentum verpflichtet, das ist schlimm. Zumindest, wenn man seine mohammedanische Nationalität höher schätzt alles andere auf der Welt, wenn Reichtum als "es geschafft haben" gilt und wenn es zum natürlichen Recht des national bewußten Mannes gehört, die Frauen seiner Familie nach Lust und Laune verprügeln, ehrenermorden und vergewaltigen zu dürfen.

Genug der Faktenlage.

Nehmen wir mal an, in den Vororten von Paris würden jugendliche Frauen den bewaffneten Kampf gegen den Faschismus aufnehmen und ihre Waffen gegen alles richten, was kapitalistisch, nationalistisch und sexistisch ist...

Erklärung: Als ich jung war, wurde in der politischen Linken der Faschismus definiert über seine drei Grundkomponenten: Kapitalismus, Nationalismus, Sexismus. Häufigst skandierter Spruch auf Demonstrationen war: "Feuer und Flamme dem Patriarchat, Feuer und Flamme diesem Staat." Daß die jungen Frauen in unseren Faschistenghettos dem Patriarchat mit Feuer und Flamme begegnen, wünscht sich die heutige Linke leider nicht, sie kriecht lieber vorm Islamofaschismus. Leider.

Sollten Sie jetzt der Meinung sein, ich würde von den in Europa lebenden Einwanderern hingebungsvolle Anpassung verlangen, irren Sie. Ich empfehle Ihnen die Lektüre eines meiner älteren Artikel: Integration durch Anpassung

Es ist alles noch viel schlimmer als Sie denken. Versuchen Sie mal drüber zu schlafen, ohne Medikamente!

...Nehmen wir mal an, in den Vororten von Paris würden jugendliche Frauen den bewaffneten Kampf gegen den Faschismus aufnehmen und ihre Waffen gegen alles richten, was kapitalistisch, nationalistisch und sexistisch ist...


"Diese bosniakische Division wird eine rein muselmanische Division, und Sie werden sich wundern, das ist die Division, in der ich lauter Pfaffen habe, lauter Mullahs und Imame. Bei jedem Batallion ist ein Imam. ... Die Imame sind in diesem Falle für die Bosniaken und Albaner meine weltanschaulichen Schulungsleiter bei jedem Batallion. Ich habe ein Interesse daran, dass sie streng gläubig sind." – Reichsführer-SS Heinrich Himmler (NSDAP), Reichsinnenminister, 6. Okt. 1943

"Den Fez mit dem Totenkopf und dem Hoheitsadler auf dem Kopf, den fanatischen Glauben im Herzen, tragen nunmehr auch die Muselmänner Bosniens das feldgraue Soldatenkleid, denn sie wissen, dass sie nur an der Seite Deutschlands die Freiheit erhalten können." – "Deutsche Pressekorrespondenz", Jan. 1944

"Die serbische Bevölkerung des Kosovo sollte so schnell wie möglich beseitigt werden. Alle einheimischen Serben sollten als Kolonisten eingestuft werden und als solche, durch die albanischen und italienischen Regierungen, in Konzentrationslager in Albanien geschickt werden. Serbische Siedler sollten getötet werden."– Mustafa Merlika Kruja, ("Albanische Faschistische Partei" – PFSH), Ministerpräsident von Albanien, im Juni 1942


...Nehmen wir mal an, in den Vororten von Paris würden jugendliche Frauen den bewaffneten Kampf gegen den Faschismus aufnehmen und ihre Waffen gegen alles richten, was kapitalistisch, nationalistisch und sexistisch ist...

 


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Christian Wetter 28. 11. 2007

 
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