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Endlich: Pinochet ist verreckt!

Bremen, 12. 12. 2006

Der bei Menschen gefürchete, bei Finanzterroristen vor allem in den USA und deren Liebedienern jedoch äußerst beliebte Ex-Diktator, Folterer und Massenmörder Augusto Pinochet ist endlich verreckt!

Viel zu spät, im Alter von 91 Jahren, erlöste sein Tod die Unterdrückten Menschen in Chile von der penatranten Anwesenheit des "Senators auf Lebenszeit" in den Medien. Von Jugend an war Augusto Pinochet ein Krieger gegen Menschlichkeit und Demokratie. Im Alter von nichteinmal vierzig Jahren leitete er unter der Regierung Videla ein Konzentrationslager in dem Angehörige einer Arbeiterpartei interniert wurden. Ab 1956 knüpfte er als Militärattaché Chiles Kontakte zu den traditionell diktaturfreundlichen USA. Mit Unterstützung der finanzterroristischen USA putschte Pinochet am 11. September 1973 gegen den demokratisch gewählten chilenischen Präsidenten Salvador Allende und errichtete eine von den USA und ihren unwürdigen Mitläufern ständig unterstützte Schreckensherrschaft, in der Verschwindenlassen und Folter zum Alltag gehörte. Ganz so, wie die USA und ihre Freunde spätestens seit McCarthy das lieben und bis zum heutigen Tag selbst praktizieren.

Die us-gestützte Schreckensherrschaft dauerte bis 1990. Während dieser Zeit wurden die Arbeitnehmerrechte systematisch zerschlagen, das soziale und wirtschaftliche Horrorszenario der Pinochet-Diktatur nahm zu fast 100 Prozent das vorweg, was unter den Namen Agenda 2010 und Hartz-Gesetze später auch in Deutschland auf Druck der Finanzterroristen umgesetzt wurde. Privatisierungen und Massenentlassungen, die Unterdrückung der Arbeitnehmerrechte und der Sozialabbau bereicherten die Finanzterroristen in nie geahntem Ausmaß, die Kluft zwischen Arm und Reich wuchs ins unermessliche. Die USA waren sehr zufrieden mit ihrem Diener Pinochet.

Auf Druck der chilenischen Christdemokraten blieb Pinochet bis 1998 Chef des chilenischen Heeres. So sind leider viele Christdemokraten. Auch der frühere deutsche Bundeskanzler und Christdemokrat Konrad Adenauer war ja nach 1933 immer sehr stolz darauf, schon vor 1933 als Oberbürgermeister Kölns der dortigen NSDAP weitreichende Privilegien eingeräumt zu haben... *¹

 

Kleine letzte Ironie des überflüssigen und schädlichen Lebens Pinochets ist, daß der verdiente Tod ihn am Internationalen Tag der Menschenrechte ereilte!

Wünschen wir den Menschen in Chile und jedem anderen Land der Welt eine Zukunft in Demokratie und ohne den tyrannischen Einfluß der Finanzterroristen!

Tipp 1: Was ist Finanzterrorismus? (Stattnetz-Artikel vom 13.06.2005)

Tipp 2: Otto Köhler: Eichmann, Globke, Adenauer - CIA-Aktenfunde - Warum die rechte Hand des Bundeskanzlers geschont werden musste (externer Link, freitag.de Artikel vom 16.06.2006)

*¹) Konrad Adenauer lobt in einem Brief vom 10. August 1934 an den Innenminister in Berlin seine eigenen "Verdienste". Zitat: "Die NSDAP habe ich immer durchaus korrekt behandelt und mich dadurch wiederholt in Gegensatz zu den damaligen ministeriellen Anweisungen und auch zu den von der Zentrumsfraktion der Kölner Stadtverordnetenversammlung vertretenen Anschauungen versetzt. So habe ich jahrelang entgegen der damaligen Verfügung des preußischen Innenministers der NSDAP die städtischen Sportplätze zur Verfügung gestellt und ihr bei ihren Veranstaltungen auf diesen das Hissen ihrer Hakenkreuzfahnen an den städtischen Flaggenmasten gestattet. Ich beziehe mich auf die einschlägigen Akten der Stadt Köln und das Zeugnis des Beigeordneten i. R. Billstein." Zitatende


URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/pinochet_tot.htm

 

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Christian Wetter 12. 12. 2006

 
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