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Endlich: Reformation erreicht Vatikan |
1. April 2006 | |
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In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages ist das geschehen, womit sachkundige Beobachter schon seit mehreren Wochen gerechnet haben: Der inzwischen ehemalige Pabst Ratzinger ist aus der katholischen Kirche ausgetreten und hat die Reformation im Vatikan-Staat verkündet. Vorausgegangen waren schwere innenpolitische Querelen um die Zustände in und um die Otto-Corvin-Kinderklinik am Avignon-Platz. Katastrophale Mängel in der Klinikverwaltung sollen Schuld an der dramatisch gestiegenen Kindersterblichkeit sein, sagten die einen, die anderen behaupteten, trotz Kondom-Verbot, streng kontrolliert von der eigens geschaffenen "Pariser-Garde", gäbe es einen eklatanten Mangel an Kindern, der in der westlichen Welt nur von der Gebärschwäche der Deutschen überboten würde. Noch andere hingegen ließen sich im Rahmen von vermutlich von weißrussischen und kubanischen Geheimdienstlern eingefädelten Massendemonstrationen zu der Behauptung hinreißen, die Kindersterblichkeit im Vatikan läge seit Jahrhunderten bei unter 0%. Nachdem die Mutterkreuzträgerin Ursula von der Leyen es ablehnte, in dem vom Bürgerkrieg bedrohten Land als Vermittlerin zwischen den verfeindeten Lagern zu agieren, weil sie sich, so wörtlich, "nicht den Mund verbrennen" wollte, musste Ratzinger handeln. Heute früh um 3.57 Uhr Ortszeit ist es dann geschehen: Der Pabst ist aus der Kirche ausgetreten und hat die Reformation verkündet. Gestützt auf treue Verbände der Schweizer Garde hat er gleich noch die Volksrepublik ausgerufen und erklärt, von nun an seien Religion und Kirche im Vatikan strikt getrennt, es herrsche Religionsfreiheit. Lediglich der katholischen Kirche müsse er Auflagen ersteilen, so würde von ihm nur die lateinamerikanische Befreiungstheologie als staatlich anerkannte Katholische Kirche geduldet. Er selbst sei in die nordelbische evangelische Kirche eingetreten und werde am morigen Sonntag seinen langjährigen Lebensgefährten und Geliebten, dessen Name noch geheim bleiben soll, im inzwischen in "Karl-Marx-Kirche" unbenannten Petersdom heiraten. Inzwischen hätten schon viele Freunde seines aus Polen stammenden Schatzis ihre spontane Anreise zur Eheschießung angekündigt. Man rechne mit sehr vielen Reisebussen aus Warschau und Gdansk. Einige hundert seien schon eingetroffen. Wir verabschieden uns mit einem Kameraschwenk auf die über der Kuppel des ehemaligen Petersdom wehende rote Fahne und verbleiben bis zur nächsten Sondersendung Ihr Stattnetz. URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/reformation_vatikan.htm
Macht uns reich! Schenkt uns Geld!
Christian Wetter 1. April 2006 |
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