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SED, SPD und Völkermord
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Bremen, den 09.07.2008
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Das SPD-Mitglied Thilo Sarrazin hat in seiner Funktion als Finanzsenator des Landes Berlin gefordert, daß Erwerbslose statt mit den aus medizinischer Sicht notwendigen mindestens 2400 kcal (bei rein sitzender Tätigkeit) mit 1357 bis 1710 kcal unterernährt zu werden hätten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht bei erwachsenen Männern von einem Ernährungsbedarf von mindestens 3000 kcal aus, wenn diese nicht nur herumsitzen und senatoresk in Sessel pfurzen. Die Forderung Thilo Sarrazins, Erwerbslose mit weit weniger als der Hälfte des medizinisch notwendigen Kalorienbedarf "abzuspeisen" führt zwangsläufig zu extremer Unter- und Fehlernährung, zu Krankheit und Tod. "Herr" Sarrazin fordert also in logischer Konsequenz nichts anderes als den Massenmord an den Erwerbslosen Deutschlands. Diese staatsfeindliche Terroristenposition hat allerdings für ihn keine Konsequenzen, weder wird er von Verfassungsschutz noch Staatsschutz beobachtet, noch bekennt sich seine Partei, die SPD, konsequent zu Demokratie und Rechtsstaat. Ein solches konsequentes Bekenntnis würde ja verlangen, ihn seiner Ämter zu entheben und aus der SPD herauszuschmeißen. Aber auch die mit der SPD unterwürfig in Berlin regierende mehrfach umbenannte SED hat mit dem Staatsfeind Sarrazin offensichtlich kein Problem, denn auch sie würde bei Bekenntnis zur Demokratie jede Unterstützung für Staatsfeinde wie "Herrn" Sarrazin einstellen und die Koalition in Berlin platzen lassen müssen. Aber wie komme ich überhaupt dazu, den feinen "Herrn" Sarrazin als Staatsfeind zu benennen? Nun, ich beziehe mich auf das Grundgesetz: "Art. 20 (1) Die Bundesrepublik
Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Aha, die BRD ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Genozid an der Bevölkerung des eigenen Staates ist mit dieser unveränderlichen Selbstdefinition der BRD nicht vereinbar. Wer, wie "Herr" Sarrazin dies dennoch fordert, macht sich selbst automatisch zum Staatsfeind. Logisch. Politische Kräfte, die Staatsfeinden gegenüber weder ihr verfassungsgemäßes Recht auf Widerstand noch die moralische Pflicht zum Widerstand ausüben, solidarisieren sich mit diesen Staatsfeinden und werden so selbst zum Staatsfeind, gegen den es Widerstand auf der Grundlage und im Rahmen der Verfassung zu leisten gilt. Da sich die ernährungsbedingte Genozidlage in Deutschland durch den Boom beim Biosprit noch weiter zuspitzen wird, steigt die Notwendigkeit Abhilfemöglichkeiten zu nutzen, und wo diese nicht möglich sind, Widerstand zu leisten. Zur Information; um den von Kanzlerdarstellerin Angela Merkel (CDU, hofiert von der SPD) angestrebten Anteil von 20% Biosprit und Biodiesel bei den Kraftstoffen zu erreichen, muss die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche der BRD zur Herstellung von Biokraftstoffen genutzt werden, da bleibt kein Quadratmeter mehr für die Ernährung. Bisher konnte die BRD mit ihrer landwirtschaftlichen Nutzfläche eine Selbstversorgerquote von rund 120% realisieren, was etwa dem Ernährungspotential von rund 100 Millionen Menschen entspricht. Mit dem Biospritboom fällt also weltwirtschaftlich die Ernährung von 100 Millionen Menschen aus, das heißt, in Zukunft werden weltweit jährlich 100 Millionen Menschen für unseren Biosprit verhungern. Eine Politik, die zum Hungertod von Millionen Menschen führt, kann nie und nimmer im Einklang mit dem oben genannten unveränderlichen Artikel 20 des Grundgesetzes der BRD stehen, ist also in jedem Fall staatsfeindlich, ob die Menschen jenseits großer Meere oder hier verhungern ist dabei egal. Da Adolf Hitler 12 Jahre brauchte, um 6 Millionen Menschen zu vergasen, und nun eine Politik betrieben wird, die jährlich 100 Millionen Menschen durch Hunger ermorden wird, verbietet sich jeder Vergleich der jetzt Mächtigen mit dem Hitlerfaschismus, denn ein solcher Vergleich würde die Verbrechen der jetzt Regierenden in unzulässiger Weise verharmlosen. Tipp 1: Heiner Geißler: Kritik an Thilo Sarrazins Hartz-IV-Menu (externer Link, tagesspiegel.de) Tipp 2: Hungern für den Biosprit (stattnetz-Artikel vom 27. 11. 2007)
URL dieser Seite: http://www.stattnetz.de/politik/artikel/spd_genozid.htm
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© Christian Wetter 09.07. 2008 |
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